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In Berlin, Deutschland
Lucky und Melody sind zwei Wellensittiche.
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Über mich

Wer bin ich?

Ich heiße Anna Németh, ich wurde 2004 geboren. Ich habe zwei Zuhause: Österreich und Ungarn, und beide sind ein wichtiger Teil dessen, wer ich heute bin.

Wenn ich mich mit ein paar Worten beschreiben müsste, wären es diese: positiv und stark. Ich versuche bewusst, mich nicht zu beklagen, weil ich daran glaube, dass es immer einen Grund gibt, dankbar zu sein.

Viele Menschen missverstehen mich beim ersten Eindruck. Von außen wirke ich oft verschlossen oder zurückhaltend, dabei bin ich in Wirklichkeit viel offener. Ich bin nicht so schüchtern, wie es beim ersten Kennenlernen scheint – eher ein beobachtender, zuhörender Mensch.


Das ist ein Bereich in meinem Leben, in dem ich mich ständig weiterentwickle, denn heute fühle ich mich längst nicht mehr so introvertiert, wie ich mich lange gezeigt habe.

Als Kind und junge Teenagerin habe ich viele negative Erfahrungen gemacht, die meine Persönlichkeit stark geprägt haben. Vielleicht ist es genau deshalb so, dass Familie für mich über allem steht. An erster Stelle stehen immer meine Eltern und meine Familie – sie sind der sichere Punkt, aus dem ich immer wieder Kraft schöpfen kann.

Meine Geschichte

Die Idee, einen Blog zu schreiben, entstand nicht zuerst in mir, sondern im Kopf meiner Mutter. Sie war es, die eines Tages sagte:
„Es wäre gut, wenn du darüber schreiben würdest, wie du im Alltag mit dieser seltenen Erkrankung umgehst. Medizinische Informationen gibt es im Internet viele, aber darüber, wie sich der Alltag wirklich gestaltet, liest man wenig – vielleicht wäre das für andere auch interessant.“

Als sie das sagte, dachte ich sofort an meine Mitbetroffenen. An jene, die gerade nach Antworten suchen, nach Halt – oder einfach nach dem Gefühl, nicht allein zu sein. In diesem Moment spürte ich zum ersten Mal ganz klar, dass ich ihnen helfen möchte.​​ Dieser Blog richtet sich jedoch nicht nur an andere. Er gibt auch mir sehr viel. Er ist eine Art Tagebuch, in dem ich all das aufschreiben kann, was in mir ist, und zugleich eine Erinnerung – ein Abdruck des Weges, den ich gerade gehe.

Seit die Idee dieses Blogs entstanden ist, trage ich auf eine seltsame Weise keine negativen Gefühle mehr in mir. Da ist ein wenig Unsicherheit, aber viel mehr spüre ich Kraft.
Es ist, als hätte ich den schwersten Teil bereits hinter mir gelassen und würde nun nach vorne blicken.

Da ich gut Deutsch und Englisch spreche, konnte ich viele ausländische Artikel und Erfahrungen lesen. Ich hatte nie das Gefühl, dass mir Informationen fehlen – und doch fehlte mir ein ungarischsprachiger Raum, in dem man verständlich, ehrlich und menschlich darüber sprechen kann – und vielleicht auch miteinander ins Gespräch kommt.
Dieser Blog möchte genau diese Lücke füllen.

Was bedeutet Live With Light?

Live With Light hat für mich eine sehr einfache, aber tiefe Bedeutung:
Ich glaube daran, dass am Ende des Tunnels immer Licht ist – und mit ihm auch die Möglichkeit von Glück.

Mit diesem Blog möchte ich zugleich Kraft und Halt geben. Nicht nur Menschen, die mit einer Krankheit leben, sondern auch Angehörigen – jenen, die Angst haben, sich sorgen und oft nicht wissen, wie sie helfen oder stark bleiben können.

Das Gefühl, nicht allein zu sein, kann unglaublich viel geben. Genau darum geht es in diesem Blog: um Verbundenheit, Verständnis und Hoffnung.

Worüber kannst du hier lesen?

Auf dem Blog – und auf den dazugehörigen Plattformen wie Facebook und Instagram – findest du unter anderem folgende Themen:

  • die Geschichte meiner Krankheit und wie ich sie erlebe

  • meinen Alltag, ehrlich und ohne Beschönigung

  • wie man weitergehen und mit Schwierigkeiten leben kann

  • was im Alltag hilft – seelisch und praktisch

  • hilfreiches Wissen, Erfahrungen und empfohlene Links

Ich möchte nicht nur meine Geschichte teilen, sondern auch jenes Wissen weitergeben, das ich selbst in einer langen Suche gefunden habe.

Über meine Krankheit - ehrlich

Ich werde offen und ehrlich über meine Krankheit, NF2, erzählen. Ich werde nicht jedes Detail teilen – es gibt Dinge, die mir gehören –, aber alles, was ich schreibe, wird wahr, menschlich und durchdacht sein. 

Eines weiß ich schon jetzt ganz sicher: Ich bin nicht allein.

Meine Eltern und meine Geschwister stehen an meiner Seite – in guten wie in schweren Zeiten. Sie akzeptieren die Situation nicht nur, sondern wollen gemeinsam mit mir wachsen, lernen und sich an dieses neue Leben anpassen.

Der vielleicht schwerste Moment war jener, in dem mir klar wurde, dass dies keine „einfache Erkältung“ ist. Mehrere Tumore leben in mir und ich muss mit ihnen leben. Ich werde nicht von einem Tag auf den anderen gesund – und das zu akzeptieren brauchte Zeit.

Und doch, wenn es etwas gibt, worauf ich wirklich stolz bin, dann bin es ich selbst. Darauf, dass ich aus dem Tief herausgefunden habe und trotz aller Ängste stark und positiv bleiben konnte.

Wenn du gerade eine plötzliche, schmerzhafte Diagnose erhalten hast, würde ich dir das sagen: Lebe deine Gefühle. Weine, sei wütend, schreie – auch tagelang, wenn es sein muss. Das ist in Ordnung.
Tu nur eines nicht: Verletze nicht den Menschen, der an deiner Seite stehen möchte.

Danach aber wende dich nach innen. Vielleicht musst du ein altes Ziel loslassen – doch das bedeutet auch, dass du ein neues finden kannst. Träume neue Ziele und habe keine Angst, sie zu verwirklichen.


Vergiss dabei jedoch nie: Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden stehen an erster Stelle.

An die Leserin, den Leser

Auf diesem Blog ist jede und jeder willkommen.
Diejenigen, die Angst haben. Diejenigen, die sich vollkommen verloren fühlen. Mütter, Väter, Geschwister, Angehörige – all jene, die nach Halt suchen.

Ich hoffe, dass ich auf dieser Seite ein wenig Licht schenken kann. Vielleicht nur für einen Tag. Vielleicht für Wochen, Monate – oder sogar Jahre.

Wenn ich meine Botschaft in einem einzigen Satz zusammenfassen müsste, wäre es diese:

Du bist nicht allein.

Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser Hoffnung, Kraft und positive Gedanken mitnehmen. Man darf Angst haben, man darf unsicher sein – aber man soll auch mutig sein und an sich selbst glauben.

Für mich bedeutet Gemeinschaft Vertrauen und Zusammengehörigkeit.
Einen Raum, in dem man sich nicht erklären muss, in dem Verständnis herrscht und in dem immer jemand da ist, der an deiner Seite steht.

Dieses Gefühl möchte ich weitergeben:
dass es einen Ort gibt, an dem du nicht allein bleibst.

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